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W I L L K O M M E N
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Willkommen beim Rosa Luxemburg Club, dem regionalen Forum für politische Bildung und Analyse der Rosa Luxembuurg Stifung im Vogelsberg
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Zwangsarbeiter in Osthessen 1933 bis 1945
Veranstaltung mit Melanie Köhl Dienstag, 24. Januar 2012, 19.30 Uhr, Café Chaos, Fulda, Hochschulcampus, Marquardstraße
Melanie Köhl wird die F orschungsergebnisse ihrer Magisterarbeit zu Zwangsarbeitern in Osthessen zur Zeit des Nationalsozialismus vorstellen, in der sie in mehreren hessischen Archiven zu den Lebensbedingungen der ausländischen Arbeitskräfte und den Voraussetzungen ihres Arbeitseinsatzes recherchierte. Eine wichtige Quelle stellen unter anderem Tagebuchaufzeichnungen eines niederländischen Zwangsarbeiters sowie Dokumente des Fuldaer Landratsamtes dar. Durch sie konnte eine annähernd realistische Abbildung der Arbeits- und Lebensverhältnisse erzielt werden.
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Wirtschaftsmacht USA am Ende? Internationales Finanzsystem vor dem Kollaps?
Veranstaltung mit Prof. Trevor Evans Donnerstag, 09. Februar 2012, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, Alsfeld, Hersfelder Straße
Die Welt titelte kürzlich: USA ertrinken in einem Meer aus Schulden". Dennoch haben die Vereinigten Staaten bislang kein Problem ihren Bedarf an Geld auf dem Weltmarkt zu decken. Alleine die VR China besitzt US-Staatsanleihen im Wert von 1150 Milliarden Dollar. Marx und Engels meinten einmal, wir kämen am wohlfeilsten weg, wenn wir die ganze Bande auskaufen könnten". Ob die Chinesen dies im Schilde führen? In jedem Falle steht die Weltwirtschaft vor großen Veränderungen und ein zentrales Moment darin sind die Finanzmärkte. Trevor Evans, englischer Ökonom, seit 1996 in Deutschland lebend und lehrend, wird einige der gerade ablaufenden oder noch vor uns stehenden Veränderungen im internationalen Finanzsektor erläutern und mögliche Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.
Trevor Evans ist Professor für Geldtheorie, Geldpolitik und internationale Währungsbeziehungen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die politische Ökonomie des internationalen Geldes und internationale Finanzen sowie die Wirtschaft der USA und deren internationaler Einfluss.
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Afrika im globalen Kapitalismus
Dr. Jörg Goldberg:Dienstag, 21. Februar 2012, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, Alsfeld, Hersfelder Straße
Afrika spielt in der Weltwirtschaft kaum eine Rolle, doch das könnte sich bald ändern: Große Beratungsfirmen prophezeien dem Kontinent einen kräftigen Aufschwung. In manchen Bereichen könnte das Wachstum dreimal so hoch ausfallen wie in den Industriestaaten - Investoren erzielen Traumrenditen", schrieb der SPIEGEL im Jahre 2010.
Afrika ist ein Kontinent im Aufschwung: Afrika wird jünger und städtischer - und selbstbewusster. Denn die städtische Jugend ist Teil der Globalisierung und lebt im Rhythmus der Welt. Eine konsumkräftige afrikanische Mittelklasse, in ihrer Gesamtheit mindestens so groß wie die Indiens, ist entstanden und sorgt dafür, dass sich immer mehr Länder des Kontinents eines nachhaltig hohen Wirtschaftswachstums erfreuen", vermeldet das gleiche Organ 2011.
Was ist dran am Boom? Wer verdient daran (außer dem Spiegel und seiner finanzkräftigen Leserschaft)? Warum verhungern gleichzeitig unzählige Menschen auf diesem Kontinent? Warum hat es die bürgerliche Demokratie so schwer, sich hier durchzusetzen?
Unser Referent wird uns einen wirklich fundierten Überblick über die Stellung Afrikas im globalen Kapitalismus wie umgekehrt über die Verankerung des Kapitalismus in Afrika liefern.
Jörg Goldberg ist Wirtschaftswissenschaftler und ein profunder Afrikakenner. Er war u.a. wirtschafts- und sozialpolitischer Regierungsberater in Benin (1993-1996) und Sambia (2002-2005), fungiert als entwicklungspolitischer Gutachter seit 1989 und arbeitete in ca. 20 Ländern Afrikas; zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen.
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